DARTS: Our Road To PDC – Teil 1 : Wie alles begann

8 ball, Pool Hall, PDC, Darts

Münster, 22.07.2014 – Es trug sich zu, an jenem Sommertag vor Omnis großem Tag, dass wir diesen Abend gemeinsam reinfeiernderweise in der Münsteraner Pool Hall verbrachten und nebst dilettantischem Pool (dilettantisch = Frauchen, Pool = Herrchen) auch sehr rookiehaftes Darts an einem der drei feinen Steeldartautomaten versuchten – die dazu konsumierten Cocktails und Biere lassen wir dabei als verschlimmbessernden Faktor für die erbrachte Leistung vollends außer Acht.

Bei allem Laientum bereitete es uns doch große Laune, und wir befanden unsere Pfeilwurfleistung im Vergleich zum parallel agierenden Volk als ausreichend hochstehend, so dass schnell der Plan zum Entschluss reifte, unser Domizil mit einer eigenen Dartscheibe aufzuwerten, um so ganz nebenbei, still und heimlich, bis zum Erbrechen zu trainieren und in Bälde, also demnächst, die Professional Darts Corporation, kurz PDC, ordentlich aufzumischen.

Und bald warfen wir aus dem Handgelenk 180er, tanzten zu unserer persönlichen Walk-On-Musik, nähten die Sponsorenpatches auf unsere durchdesignten Pro-Shirts… hach, in Gedanken sah das alles so gut aus!

Doch am Anfang war das Board. Und die geleistete Recherchearbeit ergab, dass das vollautomatisierte Modell amerikanischer Bauart kurz- bis mittelfristig unerschwinglich für uns sei, weil im mittleren vierstelligen Preissegment angesiedelt. Da diese Summe gedanklich bereits für den hauseigenen Billardtisch investiert war, denn ja… nach dem Darts-Profitum streben wir selbstverfreilich eine Zweitkarriere als Poolboy und -girl an, beschlossen das A und das O, dass ein solides Bristleboard für den Anfang reichen sollte.

Bei überwiegendem Schräganteil der Wände in unserer Heimstatt stellte sich doch prompt die knifflige Frage, wo denn die Scheibe anzubringen wäre. Es boten sich, verbunden mit erinnerten Bildern aus Jugendzimmern, allerhöchstens die Türen an und wir vermaßen und verrechneten und maßen wieder und rechneten erneut, so dass schlussendlich jene Tür zum AO-Ankleiderefugium auserkoren wurde, der neue und offizielle Träger unseres noch nicht vorhandenen Trainingsboards zu werden.

Wie sich das dreimonatige Ausbaldowern unter Berücksichtigung aller Parameter und Anti-Omni-Bedürfnisse hinsichtlich Standort und Equipment schließlich materialisierte, könnt ihr im zweiten Teil lesen.

Hier geht’s zu Teil 2 von Our Road To PDC: Ich werd‘ ein Dartpfeil

[hupso]



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